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Der Bahndamm

Hinzugepachtet haben wir den hinter unserem Garten liegenden, 1871 erbauten und 1986 stillgelegten Bahndamm-Abschnitt der ehemaligen Kanonenbahn von Berlin nach Koblenz. Durch Verbuschung drohte dieser Standort als Lebensraum für Schlingnatter und Co. verloren zu gehen. Mit seiner Einbeziehung in das Freigelände des Lebendigen Bienenmuseums konnte dieser trockenwarme Biotop nicht nur erhalten, sondern in seiner Qualität erheblich verbessert werden.


Bild: Eine Schulklasse hilft dabei, den Schaukasten winterfest zu machen. Im Hintergrund ist die Nistwand und das Bienenhaus auf dem ehemaligen Bahndamm zu sehen.

Eine Schulklasse hilft dabei, den Schaukasten winterfest zu machen. Im Hintergrund ist die Nistwand und das Bienenhaus auf dem ehemaligen Bahndamm zu sehen.


Wegen des erbitterten und irrationalen Widerstandes eines örtlichen Försters und der zuständigen Unteren Naturschutzbehörde, der zu einer zweijährigen Verzögerung des Projektes führte, war die Verbuschung allerdings schon weit vorangeschritten. Dadurch sind einige Arten, darunter die besonders geschützte Knautien-Sandbiene (Andrena hattorfiana), offensichtlich regional ausgestorben. Zudem hat uns diese unnötige Auseinandersetzung erheblich Nerven, Zeit und Geld gekostet, die besser anders hätten eingesetzt werden können.

Seit April 2001 entstanden nun auf dem Bahndamm neben dem Bienenhaus eine Nistwand für Wildbienen und Co. sowie - auf der Nordseite der Schotterfläche - Pflanzbeete für besonders attraktive Blütenpflanzen. Hier sind jetzt während der Vegetationsperiode und bei geeignetem Wetter zahlreiche blütenbesuchende Insekten wie Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und viele andere zu beobachten.






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